was ist gutes webdesign?

die visuelle wahrnehmung von webauftritten im internet ist grundsätzlich abhängig von den allgemeinen gesetzmässigkeiten der visuellen kommunikation. der prozess der informationsaufnahme durch den benutzer/be­sucher wird wesentlich durch die grafische gestaltung der website gesteuert. der unterschied zu printmedien besteht sowohl in technischen begrenzungen, als auch in der erweiterten funktionalität des world wide web.

neben der reinen optik geht es bei der gestaltung von websites vor allem um die benutzerfreundlichkeit (usability). navigation und aufbau der websites sollen möglichst vielen menschen entgegenkommen.

ein wichtiger aspekt beim webdesign ist eine korrekte textauszeichnung und kenntnisse in webtypografie. aufgrund der zur zeit noch wesentlich schlechteren auflösungen von bild­schirmen gegenüber printmedien werden spe­­­­zielle bildschirmschriften eingesetzt.

webdesign und printlayout unterscheiden sich in gestaltung oder präsentation einer publikation. ein großer unterschied zu den printmedien ist die herangezogene masseinheit. während im printbereich mit absoluten einheiten (z. b. metrischen einheiten) und einer bekannten definierten größe des mediums gearbeitet wird, ist beim webdesign die größe und beschaffenheit des ausgabemediums nicht bekannt. jedoch gibt es auch im web absolute und relative mass- einheiten, des weiteren sogar mischungen dieser.

als weiteres problem erweist sich die farbdarstellung, das erscheinungsbild von farbabbildungen – die farbtreue – ist sowohl vom monitor-gamma als auch dem verwendeten farbraum abhängig. zudem weisen die verschiedenen panel-arten der heute gebräuchlichen monitore stark variierende farbqualitäten auf. gute monitore liegen meist in hohen preisklassen und sind deshalb nicht sehr weit verbreitet.