was ist eine farbe?

im grunde ist farbe nichts ande­res, als ein klei­ner fre­quenz­be­reich der elek­tro­ma­gne­ti­schen strah­lung, für die wir menschen im laufe der evo­lu­tion spe­zi­elle rezep­to­ren ent­wi­ckelt haben. das für uns sicht­bare licht liegt im wellenlängenbereich von 380nm bis 780nm. dar­über hin­aus unter­teilt man die farb­wahr­neh­mung in zwei unter­schied­li­che berei­che, in licht– und körperfarben.

lichtfarben:
als licht­far­ben wer­den alle far­ben bezeich­net, die von einer selbst­leuch­ten­den quelle aus­ge­hen und direkt auf unsere augen tref­fen. in verbindung mit den fotorezeptoren im auge und der verarbeitung im nervensystem und im gehirn hat dann jedes «farbige licht» eine bestimmte charakteristik, die farbvalenz.

– sonnenlicht
– glühlampe
– monitor-bildschirme


körperfarben:
anders als licht­far­ben wer­den kör­per­far­ben nicht von einer licht­quelle remit­tiert, son­dern reflek­tiert. eine rote tür schluckt bei­spiels­weise die grü­nen und blauen wel­len­län­gen­be­rei­che des lichts und reflek­tiert aus­schliess­lich die wel­len­län­gen des roten spek­trums. da bei der refle­xion stets ein teil der strah­lungs­in­ten­si­tät ver­lo­ren geht, erschei­nen uns kör­per­far­ben meis­tens gedeck­ter als lichtfarben.

– farbstifte
– druckfarben
– malfarben